Auch wenn seitens des Bundes eine Vorgabe besteht, eine DSL-Flächendeckung von 99 Prozent in naher Zukunft zu gewährleisten, so fallen viele Gemeinden in ländlichen Regionen immer wieder durch das Raster der Verantwortlichen. Der Ausbau des Breitbandnetzes per Kabel ist wirtschaftlich meist nicht tragbar. In manchen Regionen wird zwar UMTS als Alternative angeboten – deren versprochene Leistung und Stabilität meist den Erwartungen nicht gerecht wird.
Outland Net überbrückt diese Schwachstellen mit einer von Motorola hochentwickelten und langjährig erprobten Funktechnologie, die bereits auch beim G8 Gipfel in Heiligendamm und auf der WM in Kaiserslautern eingesetzt wurde.
Der Einsatz dieser Technologie ist bereits
ab 30 Teilnehmern pro Gemeinde möglich! Andere Anbieter erwarten hingegen mindestens 200 Haushalte!
Binnen nur weniger Wochen lässt sich unsere innovative Lösung auch in Ihrer Gemeinde realisieren.
- Die Sendeeinheit (Rund- / Sektorantennen) verteilt das Breitbandsignal (bis 50Mbits)
auf bis zu 24 km
- Die unauffälligen Empfangseinheiten (8x29cm) können am Gebäude montiert werden
- Neue Sendemasten sind in den seltensten Fällen notwendig
(i.d. Regel bieten sich z.B. landwirtschaftliche- oder Feuerwehrgebäude an)
- Die Sendeleistung der Funkmodule liegt unter der eines Mobiltelefons
Wir installieren im Aussenbereich Ihres Wohnhauses eine kleine Empfangseinheit mit der Größe einer Wasserflasche, deren Kabel sie in die Innenräume legen können, um dort einen Computer direkt oder einen Router für mehrere Rechner anzuschliessen.
Für die Telefonie, die sogenannte Voice over IP, empfehlen wir eine AVM Fritzbox (Router inkl. Telefonanlage), die Sie optional zu einem vergünstigten Preis bei uns erwerben können.
Unsere Funknetze betreiben wir im Norden eigenständig. Unterstützung in der Weiterentwicklung und im Netzausbau erhalten wir durch unsere Kooperationspartner.
Vorteile unserer Funk-Infrastruktur
Installation der Infrastruktur
In den meisten Fällen werden keine neuen Masten benötigt, da die Infrastruktur aufgrund Ihrer sehr geringen Größe ohne Baugenehmigungen z.B. auf Schornsteinen, Hausdächern, Kirchtürmen oder vorhandenen Masten installiert werden kann. Selbst wenn es zu einem Mastaufbau kommen muss, sind diese Masten in keinster Weise mit den großen Mobilfunkmasten vergleichbar.
Bandbreiten
Im Gegensatz zu anderen zellularen Funktechnologien ist unsere Technik hoch-skalierbar. Das bedeutet, es kann genau festgelegt werden, welche und wie viele Kunden sich auf einer Sendestation einwählen. Dadurch kann garantiert werde, dass selbst wenn alle Kunden gleichzeitig online sind, immer noch die angebotenen Datenraten erreicht werden (z.B. 2,3,6,8,10 bis 25 Mbits). Unsere Technik ermöglicht Datenraten von bis zu 50 Mbits, so dass auch Geschäftskunden mit hohen Datenbandbreiten angebunden werden können.
Sollten Funkzellen an Ihre Grenzen kommen, wird die vorhandene um eine weitere ergänzt.
Qualität der Verbindung
Unsere Funktechnologie ist mit 802.11 W-LAN Technik nicht vergleichbar. Canopy ist eine Carrier - Class Technologie die von großen Telekommunikationsunternehmen wie z.B. der British Telecom eingesetzt wird. Die Technik ist dermaßen robust, dass sich selbst das deutsche Innenministerium die gleiche Technik für die drahtlose Videoüberwachung während der WM in Kaiserslautern und während des G8 Gipfels in Heiligendamm eingesetzt hat.
802.11 W-LAN Produkte befinden sich ebenfalls in unserem Portfolio, werden jedoch nicht für den Breitbandausbau im ländlichen Bereich empfohlen, da die Bandbreiten nicht garantiert werden können und andere Qualitätsprobleme z.B. bei der Sprachübertragung auftreten. Außerdem sind diese Systeme im Außenbereich sehr anfällig für Störeinflüsse.
Frequenzen
Unsere Funksysteme nutzen 3.5 und 5.8 Ghz Frequenzen. Diese Frequenzen wurden im Jahr 2007 exklusiv vom Regulierer für Internet Service Provider freigegeben. Die Nutzung von 5.8 Ghz muss nicht beantragt werden und es fallen keine Gebühren an. Für den Bereich 3.5 Ghz muss jedoch ein Antrag für die jeweiligen Flächen bei der Bundesnetzagentur gestellt werden.
Zukunftsfähigkeit
Die Funksysteme werden stetig weiterentwickelt. Ende 2009 wurde die neueste Generation der Systeme eingeführt. Diese neue Generation verdoppelte die verfügbare maximale Bandbreite von 21 Mbits auf 42 Mbits. Die neuesten Systeme können seit März 2010 bereits 50 Mbits. Alle Bandbreitenupgrades können per Software auf im Feld installierten Systeme installiert werden.